Gute Kindermöbel – wie erkennt man Sie? Claudia Hüskes von Jundado

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»Ein gutes Kindermöbel ist robust, langlebig, vielseitig und im Idealfall mitwachsend. Kinder haben tolle Ideen. Die Möbel, die sie umgeben, sollten daher alles mitmachen und sie in ihrer Entfaltung unterstützen. Die Kinder müssen malen und basteln dürfen, klettern und sich verstecken. Außerdem müssen Kindermöbel genügend Stauraum bieten, um Spielsachen leicht aufräumen zu können. Dass die Möbel im Kinderzimmer robust sein sollten versteht sich eigentlich von selbst. Trotzdem findet man oft zarte Stühlchen, die zum Kippeln einladen oder Schubladen, die entweder schwergängig sind oder einem komplett entgegen kommen, wenn man sie mit Schwung herauszieht.«

»Was das Design für Kindermöbel angeht denke ich, dass man da keinen großen Unterschied zu Erwachsenenmöbeln machen sollte. Den Kindern ist es letztlich egal wie ihre Möbel aussehen. ›Kindgerechte‹, dekorative Bemalungen und Verzierungen halte ich für vollkommen unnötig. Das Interesse am rosa Prinzessinnenbett oder der Ritterburg-Wandtapete lässt erfahrungsgemäß sehr schnell nach. Daher sollten Eltern den Mut haben, Kindermöbel auszusuchen, die nicht nur im Kinderzimmer gut aussehen, sondern auch gut zum restlichen Stil der Wohnung passen. Denn manchmal landet der Mal-Tisch in der Küche oder im Esszimmer, weil die Kinder nah bei den Eltern sein wollen. Ein quietschebunter Tisch kann da schnell zum optischen Störfaktor werden. Neutrale und gute Kindermöbel können jedoch überall in der Wohnung stehen.«

Claudia Hüskes, Produktdesignerin, Mutter zweier Kinder und Gründerin +  Inhaberin der Jundado GmbH

www.jundado.de

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