Stuff – eine Garderobe für Kinder von Judith Weber

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Wie kamen Sie zur Gestaltung für Kinder?

 

Zunächst habe ich aus Liebe zur Gestaltung und zur Arbeit in und mit der Natur eine Ausbildung zur Floristin gemacht. Relativ schnell entdeckte ich jedoch mein Interesse für Raumgestaltung und Möbel und begann, mich intensiv mit Design zu beschäftigen. Ich studierte Produktdesign in Offenbach – und in dieser Zeit kam mein Sohn zur Welt. Beim Einrichten des Kinderzimmers fiel mir zunehmend auf, dass die Auswahl für schöne und gleichzeitig funktionale Möbel gering war. Das war der Anfang.

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Wie entstand die Idee zur Kinder-und Familiengarderobe Stuff?

 

Das Willkommen heißen und Abschied nehmen ist ein zentraler Punkt in einer Familie. Trotzdem oder gerade deshalb ist es auch häufig ein Stressfaktor. An- und Ausziehen kann oft nicht schnell genug gehen. Die Garderobe soll dieses Ritual erleichtern und darüber hinaus Freude bereiten. Stuff entstand genau aus dieser Motivation: Eine Familiengarderobe muss für Kinder und Erwachsene funktional sein, so dass Ankommen und Gehen entspannt für die Eltern und lehrreich für die Kinder sein kann. Hier spielen vor allem der Ballon und das Stopfen eine große Rolle. Der Ballon bietet die Chance, dass das Kind selbstständig Jacke, Mütze und Handschuhe verstauen und herausnehmen kann, während sich die Eltern anziehen.

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Wie reagieren Kinder auf die Garderobe?

 

Kinder können ihre Sachen weder falten noch ordnen. Sie haben einen natürlichen Drang zu stopfen. Dennoch ist spielerische Ordnung für Kinder sehr wichtig. Mein Sohn räumt auch gerne auf seine Art und Weise auf. Der Prototyp steht in unserem Gang. Den Ballon nutzt er selbsterklärend und auch für seinen Besuch räumt er die Jacken weg. »Mama, sauber!«, sagt er dann ganz stolz und glücklich.

 

 

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Gibt es weitere Produkte die Sie für Kinder gestaltet haben?

 

Während meiner Diplomarbeit habe ich ein Pop-Up-KiTa-Konzept entwickelt. Dabei habe ich eigene praktische Produkte gestaltet, die das Leben in der Kindertagesstätte erleichtern sollen.

 

Womit haben Sie selbst als Kind gespielt? Gab es ein Lieblingsspielzeug?

 

Ich hatte das Glück, meine Kindheit am Waldrand verbringen zu dürfen. Deshalb war ich auch immer dort zu finden. Matsch war der Kuchen, Stöcke Kochlöffel und Steine wurden als Grundriss für das eigene Heim benutzt.

 

Gibt es ein Must-Have für Kinder?

 

Für meinen Sohn gibt es momentan nichts besseres, als mit Polstern seine eigenen Höhlen zu bauen. Das ist jeden Tag anders und regt die Fantasie an. Außerdem eignen sie sich super zum springen und toben.

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Was halten Sie für völlig überflüssig?

 

Ein Überfluss an Spielsachen. Mir ist wichtig, dass mein Kind sich kreativ ausleben kann. Eigene Rollenspiele oder Spielsachen entwickelt. Am besten ist es, wenn ein Kind sich mit einer Sache länger auseinander setzt und seiner Phantasie freien Lauf lassen kann.

www.zickzack.co

 

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