Evelyn Höllrigl Tschaikner, Mum Bloggerin von Little Paper Plane

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Ist es wichtig, Kindern Design und Architektur zu vermitteln? 

Ich denke schon, denn Kinder sind ja selbst die größten Designer und Architekten. Unglaublich, was sie mit ein wenig Zeit und einem leeren Karton basteln können und es ist wichtig, ihnen diese Möglichkeit zu bieten.

Was zeichnet gutes Spielzeug für Kinder aus?

Meiner Meinung erfüllt gutes Spielzeug zwei Kriterien: Es braucht keine Batterien und ist nicht aus Plastik. Außerdem bin ich sehr bedacht darauf, meinen Kindern nicht »stereotypisches« Spielzeug in die Hand zu drücken. Meine Tochter hat natürlich auch Puppen, aber mindestens genauso viele Autos, Bauklötze usw. Sie soll mit dem spielen, worauf sie Lust hat und nicht mit dem, was ihr die Gesellschaft suggeriert. Für Baby Luis wird später einmal dasselbe gelten.

Erinnerst Du Dich noch an das Lieblingsspielzeug in Deiner Kindheit?

Ich war tatsächlich eine Barbiepuppen-Spielerin und das sehr lange. Würde ich meiner Tochter aber nicht unbedingt anbieten.

Womit spielen Deine Kinder am liebsten?

Der Mini (3 Monate) liebt innig seinen Spielebogen, die Große (2,5 Jahre) steht momentan total auf ihre Brio-Eisenbahn.

Was sollte in keinem Kinderzimmer fehlen?

Die Möglichkeit sich zurückziehen zu können. Vielleicht dank einem Tipi oder einem Betthimmel. Ich beobachte oft, wie meine Tochter sich ein Buch schnappt, um es dann in ihrer »Höhle« anzuschauen. Auch Kinder brauchen manchmal einfach Ruhe und etwas Zeit für sich.

Evelyn-Höllrigl-Tschaikner-momblogger-little-paper-planeUnd last, but not least: erzähle uns bitte etwas über Dein Blogazine Little Paper Plane  – warum hast Du es gegründet?

Als ich mit Matilda 2016 schwanger war, habe ich die Bloglandschaft ein wenig beobachtet und festgestellt, dass es zwar viele »Mama-Blogs« gab, aber die meisten eine heile Welt abbildeten. Ich hatte schon seit 2009 einen Blog, damals einen »Mode-Blog«, arbeitete als Redakteurin und wusste, dass ich auch in der Babypause nicht aufhören werde zu schreiben. Deshalb beschloss ich, kurzerhand einen eigenen Blog zu gründen, einer, der auch mal die Schattenseiten und die nicht so »pinterestigen« Dinge des Schwangerseins und des Mutterdaseins  thematisiert. Es war – und ist mir nach wie vor – sehr wichtig aufzuzeigen, dass es okay ist eine »normale« Mutter zu sein und nicht einer Perfektion nachzustreben, die es nur auf Fotos gibt.

www.littlepaperplane.net

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