Kleine Leser – kreative Kindermöbel von Andreas Mikutta

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Warum gestalten Sie für Kinder?

Seit ich selbst Kinder habe, hat das natürlich auch ganz praktische Gründe, aber es macht mir einfach auch großen Spaß. Man löst sich dabei ein Stück weit von seiner eigenen Perspektive und versucht, die Dinge und das spielerische Potenzial darin mehr aus der Kinderperspektive zu sehen. Und Kinder zeigen auch sehr direkt, was sie gut finden und was nicht, was funktioniert und was nicht.

 

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Wie entstand die Idee zum Kleinen Leser?

Meine Kinder haben kein eigenes Spielzimmer, gespielt wird natürlich überall, aber vor allem im Wohnzimmer.

Ich wollte mit der Koje einen Bereich schaffen, der Rückzugsraum, Höhle, Spielbereich oder Kuschelecke sein kann. Was darin passiert und wie er genutzt wird, bleibt den Kindern überlassen. Es ist ihr  Raum.

Der Name »kleiner leser« kommt daher, dass mein Sohn ein kleiner Büchernarr war und ist.

 

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Gibt es weitere Produkte, die Sie speziell für Kinder gestalteten?

Mein erstes Produkt für Kinder war ein Häuschen – ganz archetypisch wie das Haus vom Nikolaus, innen mit Filz ausgekleidet und mit Rollen mobil gemacht. Ich wollte damit einen Raum schaffen, der den kindlichen Erfahrungen und  Dimensionen entspricht. Es sollte ein Freiraum sein, der nur dem Kind gehört.

 

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Gute Gestaltung oder gutes Design für Kinder – was bedeutet das für Sie?

Mir ist wichtig, dass die Gestaltung offen für die  Interpretation und Nutzung der  Kinder bleibt.  Ich glaube, dass die Phantasie der Kinder viel offener ist, als unsere eigene als Erwachsene und sie deshalb weniger konkrete Bilder und Dinge benötigen. Gute Gestaltung für Kinder sollte meiner Meinung nach deshalb vor allem einfach sein und der Phantasie viel Spielraum lassen.

 

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Noch einige persönliche Fragen zum Schluss:

Womit haben Sie selbst als Kind gespielt? Gab es ein Lieblingsspielzeug darunter?

Je nachdem, an welches Alter ich denke. Aber ganz spontan fallen mir ein: Holzbauklötze, Lego, Fischer-Technik. Und ich erinnere mich an das Sandspielzeug im Kindergarten, das war auch toll.

Gibt es ein Must-have für Kinder (gerne auch von anderen Gestaltern/Manufakturen)?

Bauklötze, Sand, Wasser.

 

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Und direkt daran anschließend: Was halten Sie für völlig überflüssig?

Oje, das ist eine schwierige Frage. Wir haben z.B. einmal Spielzeug für die Badewanne geschenkt bekommen: ein kleines Wasserrad, eine Art kleiner Brunnen – alles mit Augen und Mund drauf. Da frage ich mich schon, warum das so gemacht wird.

www.andreasmikutta.com

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