Play Island – ein Spielmöbel von Marion Stahel

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Warum gestalten Sie für Kinder?

Durch meine eigenen beiden Töchter sind mir kindliche Bedürfnisse und ihre Vorlieben vertraut. Kinder sind ausgesprochen offen und unvoreingenommen gegenüber ungewohnten Objekten. Sie erforschen Gegenstände intuitiv und sind offen für Neues, das macht es besonders interessant für Kinder zu gestaltet.

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Wie entstand ihr modulares Spielmöbel Play Island?

 

Der aktuelle Prototyp ist eine überarbeitete Variante. Der erste Prototyp von Play Island entstand im Rahmen meiner Diplomarbeit an der Universität der Künste Berlin im Bereich Produktdesign. Es ist ein Möbel, das Kinder und Erwachsene gemeinsam nutzen können.

Kleine Kinder wünschen sich oft, in der Nähe ihrer Eltern zu sein, und wollen sich deshalb in demselben Raum beschäftigen wie die Erwachsenen. Um diesem kindlichen Bedürfnis entgegenzukommen ist die temporäre Spielinsel Play Island entstanden. Der Tisch und die Hocker sind mit Stauraum für Spielutensilien, wie Papier und Stifte, Puzzle usw. ausgestattet. So kann der Stuhl an jeder Stelle in der Wohnung, wo er gerade gebraucht wird, als Tisch aufgeklappt werden und die Spielsachen sind griffbereit. Wird der Tisch nicht benutzt, steht er als Stuhl zum Einsatz bereit.

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Wie reagierten ihre Kinder auf Play Island?

 

Es gibt einen kurzen Film von dem Diplom-Prototypen, in dem meine Mädchen das Möbel bespielen und testen. Unter marionstahel.com gibt es im Text zu Play Island einen Link zu dem Video. Dort kann man ihre Spielfreude erleben.

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Gute Gestaltung oder gutes Design für Kinder – was bedeutet das für Sie

 

Spielobjekte kommen am besten an, wenn sich die Kinder von den Gegenständen aufgefordert fühlen, sie anzufassen und auszuprobieren. Ob haptisch oder visuell – Kinder sind Experten, sie mögen flauschige Kuscheltiere und bunte Sticker. Die Eltern legen Wert auf Langlebigkeit und ökologische Aspekte. Wenn alle diese Kriterien unter einen Hut gebracht werden, ist schon viel an Qualität gewonnen.

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Noch einige persönliche Fragen zum Schluss:  Womit haben Sie selbst als Kind gespielt?

 

Ton war eine meiner liebsten Materialien, auch Sand und Wasser oder Pinsel und Farbe. Wir haben Hütten gebaut aus allem, was zu finden war in der alten Scheune nebenan, mit Säge, Hammer & Nägeln.

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Gab es ein Lieblingsspielzeug darunter?

 

Basteln und Werken waren meine Favoriten. An zwei Bauwerke aus meiner Kindheit kann ich mich besonders gut erinnern. Das eine ist die Kaninchentreppe und das andere ein Backofen, den ich in einen Erdhang gebaut hatte. Meine Vorliebe fürs Handwerk hat sich bis heute gehalten.

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Und direkt daran anschließend: Was halten Sie für völlig überflüssig?

Diese »Automaten« die in den Strassen an Hauswänden befestigt sind. Gegen Münzeinwurf und Drehen wird ein kleines Buntes Etwas ausgespuckt, aber mit Sicherheit nicht dasjenige, welches das Kind auf dem Bildchen vorne drauf gesehen hat. Deshalb muss dann noch eins und noch eins und noch eins rausgelassen werden.

 

marionstahel.com

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