Sonja Hagedorn, Mum Bloggerin von babyccinoberlin

Gute Gestaltung für Kinder ist …

wenn Produkte funktionieren. Und ohne viel Schnickschnack auskommen!

Was können Gestalter von Kindern lernen?

Reduzierung auf das Wesentliche. Kinder benutzen immer ihre Phantasie, sie brauchen kein bis ins Details durchgestaltetes (Designer-) Spielzeug. Was sie brauchen sind gutes Material: ungiftig, ungefährlich, unverwüstbar. Und vor allem: weniger aber wertvoll.

Erinnerst Du Dich noch an das Lieblingsspielzeug in Deiner Kindheit?

Ich habe gern mit Puppen gespielt, meinen Puppenwagen sehr geliebt, der sah genauso aus wie der Wagen einer Freundin meiner Mama. Das fand ich super! Zu Weihnachten haben wir Schwestern mal eine Fisher Price Küche geschenkt bekommen, die war der Knaller. Lego haben wir auch stundenlang gespielt. Und es gab eine alte Holzkiste mit Rollen, die haben wir ständig umfunktioniert. Später dann habe ich mit meine kleinen Schwestern Schule gespielt, ich war die Lehrerin und hatte den Rotstift. Auch meine eigenen Zeitungen habe ich geschrieben, geklebt und gemalt …

 

Was spielst Du mit Deinen Kindern am liebsten gemeinsam?

Am liebsten schaue ich ihnen beim Spielen zu ;) Ansonsten bauen wir gerne, versuchen viel zu basteln und kleine Upcycling-DIY’s in unseren Alltag zu integrieren. Ich richte mich da sehr nach den Vorschlägen von Vincent, und schaue aber auch gleichzeitig, was wir noch an Material zu Hause rumfliegen haben, und was man daraus noch machen könnte. Leider lässt sich das Werkeln sehr sehr schlecht mit unserem Einjährigen vereinbaren. Er will eben überall dabei sein – was den Umgang mit Schere, Klebstoff, Hammer oder Nähmaschine ehrlich gesagt unmöglich macht. Ich hoffe das ändert sich bald wieder …

 

Die fünf wichtigsten Dinge im Kinderzimmer sind …

Ein vernünftiges Bett, in dem auch wir Eltern mit kuscheln können, eine funktionierende Beleuchtung, spielbarer Stauraum, ein warmer Teppich, eine Kuschel- und Tobeecke. Und das alles am liebsten ökologisch ;)

Und last, but not least: erzähle uns bitte etwas über Deinen Blog babyccinoberlin – warum hast Du ihn gegründet?

Nach der Elternzeit unseres ersten Sohnes wurde mir schnell klar, dass ich nicht in meinen alten Beruf als Grafikdesignerin zurück wollte. Doch was wollte ich eigentlich? Um das rauszufinden, kam mir die Idee zu einer Art Online-Portfolio. Alles, was mir Spaß bereitet hat, sollte dort seinen Platz finden, um es im besten Fall dem neuen Arbeitgeber präsentieren zu können. Schnell hat sich dann rausgestellt, was mich eigentlich interessiert hat: nachhaltiges und gutes für Kinder, Kinderbücher, DIY’s. Auch um den Namen hatte ich mir null Gedanken gemacht – Babyccino hat Vincent immer von unserem Lieblings-Barista bekommen, wir lebten zu der Zeit noch in Berlin, und mein Leben war nun das einer (Soja-) Latte-Macchiato trinkenden Kreuzberg-Mama: Hallo Babyccino Berlin!

 

babyccinoberlin.com

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