Nele Hillebrandt, Mum Bloggerin von faminino

Brauchen Kinder Design?

Die Frage, ob Kinder etwas Bestimmtes brauchen, finde ich immer schwierig. Letztendlich wird ein Kind natürlich auch ohne Design groß und kann eine sehr glückliche Kindheit haben. Dennoch kann Design das Leben schöner und praktischer machen.

Viele Design-Produkte haben einen sehr hohen Anspruch an Optik, Nutzen, Nachhaltigkeit und/oder Langlebigkeit. Das sind Werte, die die meisten von uns auch ihren Kindern vermitteln wollen.

Designer-Produkte sind oft teurer, dafür werden sie oft auch pfleglicher behandelt und mehr wertgeschätzt. Das sind für mich wichtige Punkte, die durchaus dafür sprechen solche Produkte ins Kinderzimmer einziehen zu lassen.

Ist es wichtig, Kindern Design und Architektur zu vermitteln?

Das passiert ja automatisch, wenn ich Produkte auswähle und meinem Kind gebe, die einen besonderen Anspruch an das Design haben und ich denke schon, dass Kinder davon profitieren.

Mit Architektur kenne ich mich persönlich selber kaum aus, es gibt aber natürlich bestimmte (bekannte) Bauwerke, die man einem Stil oder einer Epoche zuordnen kann und das erzählen wir dann auch unserem Sohn.

Das finde ich auch toll am Mama-Sein: Viele Kinderbücher sind super informativ und auch als Eltern kann man da eine Menge lernen. Wir haben zum Beispiel Bücher über das Mittelalter, in denen auch gezeigt wird, wie die Menschen damals gebaut haben und was das Besondere an diesen Gebäuden ist.

 

Was sollten Designer beim Entwerfen von Produkten für Kinder unbedingt beachten?

Für mich als Mama ist natürlich wichtig, dass Produkte für mein Kind vor allem sicher sind. Je nach Alter stelle ich also verschiedene Ansprüche an Produkte, die erfüllt werden müssen (bei Produkten für sehr kleine Kinder zum Beispiel speichelfeste Farben und keine verschluckbaren Kleinteile).

Hinzu kommt, dass es natürlich ideal ist, wenn die Produkte robust sind und einiges aushalten – so hat man länger Freude daran und empfiehlt sie auch gerne anderen Eltern weiter.

 

Erinnerst Du Dich noch an das Lieblingsspielzeug in Deiner Kindheit?

Das war eine kleine Pumpe, mit der man Wasser in verschieden große Eimer pumpen konnte. Ich habe stundenlang das Wasser von einem in das andere Gefäß gepumpt und als die Pumpe kaputt gegangen ist, war ich untröstlich.

 

Was spielst Du mit Deinen Kindern am liebsten gemeinsam?

Ich liebe Gesellschaftsspiele und könnte die wirklich stundenlang spielen (das habe ich in meiner Zeit als Erzieherin festgestellt). Momentan ist unser Sohn mit gerade zwei Jahren leider noch zu jung für die allermeisten Spiele darum spielen wir vor allem mit Bausteinen.

 

Was sollte in keinem Kinderzimmer fehlen?

Ein Kinderzimmer sollte in meinen Augen ein Rückzugsort für das Kind sein. Ein gemütliches Bett oder eine Kuschelecke finde ich persönlich sehr wichtig.

Was für mich außerdem in wirklich keinem Kinderzimmer fehlen darf, sind Bücher. Bücher sind wahnsinnig wichtig für die Entwicklung und bieten so viel.

Und last, but not least: erzähle uns bitte etwas über Deinen Blog faminino – warum hast Du ihn gegründet?

Faminino entstand während unserer Kinderwunsch-Zeit und war damals einfach mein Ventil für all die Gedanken und Gefühle, die mich in dieser Zeit begleitet haben. Als ich schwanger wurde, wurde es dann zu einem virtuellen Tagebuch und mittlerweile schreibe ich darüber, wie man den Alltag mit Kind gut leben kann. Es gibt Ratgeber-Artikel und Ideen und Anregungen, was man mit seinem Kind machen kann.

www.faminino.de

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